AI Compliance & KI-VO.

KI im Unternehmen einsetzen, ohne die Kontrolle über Recht und Risiken zu verlieren — mit Überblick statt Bauchgefühl.

Die KI-Verordnung (KI-VO) bringt klare Pflichten — abhängig davon, wie und wofür Sie KI nutzen. Wir verschaffen Ihnen Überblick, klassifizieren Ihre KI-Systeme nach Risiko und übersetzen die Anforderungen in konkrete, nachweisbare Maßnahmen — integriert in Ihr ISMS und den Datenschutz statt als Insellösung.

Wo stehen Ihre KI-Systeme?

KI-VO Risikostufen

Die KI-VO reguliert nicht „KI“ pauschal, sondern nach Risiko. Je höher die Stufe, desto strenger die Pflichten. Der erste Schritt ist deshalb immer: einordnen, wo Ihre Systeme stehen.

Stufe 04 · HöchsteVerbotene Praktiken
KI, die die KI-VO grundsätzlich untersagt — sie darf nicht eingesetzt werden.z. B. Social Scoring, manipulative Systeme, unzulässige biometrische Bewertung
Stufe 03 · HochHochrisiko-KI
Erlaubt, aber mit umfangreichen Pflichten zu Risikomanagement, Daten, Dokumentation und Aufsicht.z. B. KI in Personalauswahl, Kreditvergabe, kritischer Infrastruktur
Stufe 02 · BegrenztTransparenzpflicht
Erlaubt mit Offenlegungspflicht — Menschen müssen wissen, dass sie mit KI interagieren.z. B. Chatbots, KI-generierte Inhalte, Deepfakes
Stufe 01 · MinimalMinimales Risiko
Der Großteil betrieblicher KI — weitgehend frei, aber KI-Kompetenz im Team bleibt Pflicht.z. B. Spamfilter, Textbausteine, einfache Assistenzfunktionen

Wie wir Sie begleiten.

Von Überblick bis Betrieb

Überblick schaffen

  • KI-Inventar & KI-RegisterWelche Systeme, zu welchem Zweck, mit welchen Daten — und in welcher Rolle Sie stehen.
  • Risikoklassifizierung nach KI-VOEinordnung jedes Systems in die Risikostufen der Verordnung.
  • Rollen- & VerantwortlichkeitsklärungAnbieter, Betreiber, Pflichten — belastbar zugeordnet.

Anforderungen umsetzen

  • Gap-Analyse gegen die KI-VOStatus gegen Anforderungen — mit priorisiertem Maßnahmenplan.
  • KI-Richtlinien & GovernanceNutzungsregeln und Freigabeprozesse, schlank und alltagstauglich.
  • Integration in ISMS & DatenschutzGemeinsame Nachweisführung statt Parallelwelt.

Verantworten & betreiben

  • Schulung & KI-KompetenzAufbau der von der KI-VO geforderten Kompetenz im Team.
  • Externer KI-Compliance-BeauftragterBenannte Rolle und fester Ansprechpartner auf Wunsch.
  • Laufende BetreuungNeue Systeme bewerten, Nachweise pflegen, am Stand der Regulierung bleiben.

Häufige Fragen.

FAQ
Wir entwickeln keine KI, wir nutzen sie nur. Betrifft uns die KI-VO trotzdem?+

Ja. Auch als Betreiber treffen Sie Pflichten — von der KI-Kompetenz Ihrer Mitarbeitenden über Transparenzanforderungen bis zur korrekten Einordnung der eingesetzten Systeme. Der erste Schritt ist ein Inventar: Welche KI ist überhaupt im Einsatz? Meist mehr als gedacht.

Reicht eine interne KI-Richtlinie?+

Eine Richtlinie ist der Anfang, nicht das Ende. Tragfähig wird sie erst mit Inventar, Risikoklassifizierung der Anwendungsfälle, Schulung und klaren Freigabeprozessen — sonst bleibt sie Papier.

Wie hängt KI-Compliance mit Datenschutz und ISMS zusammen?+

Eng. KI-Anwendungen berühren fast immer personenbezogene Daten und Informationssicherheit. Wir integrieren die KI-VO-Anforderungen in Ihre bestehenden Strukturen — ISMS und Datenschutz-Management — statt eine Parallelwelt aufzubauen.

Welche Sanktionen drohen bei Verstößen?+

Die KI-VO sieht empfindliche, gestaffelte Bußgelder vor. In der Praxis wirkt aber meist etwas anderes schneller: Kunden und Ausschreibungen fragen KI-Governance bereits heute ab — wer keine Antworten hat, verliert Aufträge.

Was ist ein sinnvoller erster Schritt?+

KI-Inventar plus Risikoklassifizierung. Damit wissen Sie, welche Pflichten wirklich greifen und welche Fristen relevant sind — und investieren nur dort, wo es nötig ist.

Erster Schritt

KI-VO Readiness Check.

Eine kompakte Standortbestimmung: Welche KI-Systeme nutzen Sie, welche Risikoklasse gilt und welche Pflichten kommen konkret auf Sie zu?