Business Continuity Management: so viel Notfallvorsorge wie nötig.

Vom Notfallplan bis zum zertifizierbaren BCMS – passend zu Ihrem Bedarf und Reifegrad, nicht von der Stange.

Ransomware, Ausfall des Cloud-Anbieters, Brand im Serverraum, Lieferant insolvent: Die Frage ist nicht, ob ein Notfall kommt, sondern ob Ihr Unternehmen dann weiterarbeiten kann. Cognic baut Business Continuity Management auf, das zu Ihrer Organisation passt – von der Business Impact Analyse bis zum Managementsystem nach ISO 22301 und BSI-Standard 200-4. Und erfüllt damit zugleich die Kontinuitätsanforderungen von NIS-2 und ISO 27001.

Das Wesentliche.

BCM ist kein Alles-oder-nichts. Wir setzen dort an, wo Sie stehen – Notfallplanung, Notfallhandbuch, Business Impact Analyse oder vollständiges BCMS – und entwickeln so weit, wie Risiko und Regulierung es verlangen.

Für wen
NIS-2- und ISO-27001-pflichtige Unternehmen, die Backups haben, aber keinen getesteten Wiederanlauf und keine Krisenorganisation; Produktion und Zulieferer, bei denen Stillstand pro Stunde fünfstellig kostet; Dienstleister, deren Kunden das BCM prüfen, bevor sie unterschreiben.
Was wir liefern
  • Business Impact Analyse (RTO, RPO)
  • Ausfallszenarien und Risikoanalyse
  • Notfallhandbuch und Wiederanlaufpläne
  • Krisenstab und Kommunikationsvorlagen
  • IT-Notfallplanung und Wiederanlauftests
  • Übungen: Tabletop bis Ausfalltest
  • BCMS nach ISO 22301 oder BSI 200-4
  • Nachweise für NIS-2 und ISO 27001
Ergebnis
Eine Organisation, die weiß, welche Prozesse zuerst wieder laufen müssen, wer im Krisenfall entscheidet und wie der Wiederanlauf funktioniert – geübt, dokumentiert und als Nachweis für Auditoren und Kunden vorzeigbar.

So starten wir.

  1. Reifegrad-Workshop

    Ein Tag, Festpreis: aktueller Stand, kritische Prozesse, regulatorische Anforderungen, tatsächlicher Bedarf. Ergebnis: Zielbild und passender Umfang.

  2. Projekt nach Maß

    BIA, Szenarien, Notfallhandbuch, Krisenorganisation und IT-Notfallplanung im vereinbarten Umfang – mit Ihrem Team oder weitgehend durch uns, in acht bis zwölf Wochen.

  3. Üben und verankern

    Erste Übung mit Auswertung, Überführung der Erkenntnisse in die Pläne, Integration ins ISMS. Auf Wunsch jährliche Übungen und Pflege durch uns.

Häufige Fragen zu BCM.

FAQ
Brauchen wir gleich ein vollständiges BCMS?+

Meist nicht. BCM ist ein Spektrum: vom belastbaren Notfallplan für die kritischen Prozesse bis zum zertifizierungsfähigen Managementsystem nach ISO 22301. Wir setzen auf der Stufe an, die zu Ihrem Risiko, Ihrer Regulierung und Ihrem Reifegrad passt. Für viele Organisationen sind Business Impact Analyse, Notfallhandbuch und eine jährliche Übung der richtige Einstieg; regulierte Unternehmen gehen bis zum BCMS.

Was unterscheidet BCM von IT-Notfallplanung?+

IT-Disaster-Recovery stellt Systeme wieder her. Business Continuity Management hält Geschäftsprozesse am Laufen, auch wenn Personal, Gebäude, Dienstleister oder IT ausfallen – mit Ausweichverfahren, Krisenorganisation und Kommunikation. Die IT-Notfallplanung ist ein Baustein davon, nicht das Ganze.

Verlangen ISO 27001 oder NIS-2 ein BCM?+

Ja. ISO 27001 fordert in Anhang A Kontinuität der Informationssicherheit und IKT-Bereitschaft für die Geschäftsfortführung; NIS-2 nennt Backup-Management, Wiederherstellung nach Notfällen und Krisenmanagement ausdrücklich als Pflichtmaßnahmen. Für Finanzunternehmen kommt DORA hinzu. Ein pragmatisches BCM zahlt auf alle drei ein.

Was ist eine Business Impact Analyse?+

Die systematische Erhebung, welche Geschäftsprozesse wie kritisch sind: Welche Schäden entstehen nach einer Stunde, einem Tag, einer Woche Ausfall? Welche Wiederanlaufzeit (RTO) und welcher maximale Datenverlust (RPO) sind tolerierbar? Wovon hängt der Prozess ab? Die BIA legt fest, was zuerst wieder laufen muss, und ist das Fundament jeder Notfallplanung.

Wie viel Aufwand ist ein sinnvoller Einstieg?+

Überschaubar: BIA für die kritischen Prozesse, Notfallpläne für die realistischsten Szenarien – Ransomware, Ausfall des Rechenzentrums oder Cloud-Anbieters, Standort- und Personalausfall –, eine Krisenorganisation und eine erste Übung. Das Fundament steht in acht bis zwölf Wochen.

Wie oft muss geübt werden?+

Pläne, die nie geübt wurden, scheitern im Ernstfall. Mindestens eine jährliche Übung plus Tests nach größeren Änderungen – von der Tabletop-Übung mit dem Krisenstab bis zum realistischen Wiederanlauftest der IT. Wir planen, moderieren und werten die Übungen aus.

Erster Schritt

Reifegrad-Workshop buchen.

Klären wir zum Festpreis, wo Sie stehen, was NIS-2, ISO 27001 oder Ihre Kunden verlangen und wie viel BCM Sie wirklich brauchen – danach geht es zielgerichtet ins Projekt.

Verwandte Leistungen: NIS-2 Readiness, ISMS & ISO 27001, Physische Sicherung