Standorte, Räume, Zutritt und Zonen gehören zu einem belastbaren Sicherheitskonzept – abgestimmt auf den Schutzbedarf Ihrer Informationen.
Wir betrachten physische Sicherung als Teil der Informationssicherheit: verzahnt mit ISMS und ISO 27001, mit den Infrastruktur-Bausteinen des BSI IT-Grundschutzes und mit den Anforderungen aus Geheimschutz und sicherheitskritischen Projektumgebungen.
Ein Sicherheitskonzept trägt nur, wenn physische, organisatorische und informationstechnische Sicherung zusammen gedacht werden – abgeleitet aus dem Schutzbedarf, nicht aus dem Katalog des Errichters.
Standorte, Gebäude und Räume werden begangen und der Schutzbedarf aus den dort verarbeiteten Informationen abgeleitet. Ergebnis: eine bewertete Übersicht, wo gesichert werden muss – und wo nicht.
Zonenplan, Zutrittsregeln, Besucher- und Fremdfirmenprozess, Anforderungen an Serverräume und Technik, bei Bedarf Konzept für klassifizierte Bereiche – abgestimmt mit Geschäftsführung, IT und Facility.
Vorgaben für Errichter, Prüfung der Angebote gegen das Konzept, Abnahme der Umsetzung und Überführung der Maßnahmen in ISMS, Grundschutz-Check und Datenschutzdokumentation.
Weil die beste Verschlüsselung nichts nützt, wenn der Serverraum offen steht oder Besucher unbegleitet durch die Entwicklung laufen. ISO 27001 widmet der physischen Sicherheit einen eigenen Control-Bereich, der IT-Grundschutz ganze Bausteine zu Gebäude, Rechenzentrum, Büroraum und Zutritt, und im Geheimschutz sind bauliche und organisatorische Maßnahmen die Grundlage jeder VS-Verarbeitung.
Die Einteilung von Standorten und Gebäuden in Sicherheitszonen mit abgestuftem Schutzbedarf – öffentlich, intern, vertraulich, hochsicher – und die Festlegung, wer wie in welche Zone gelangt, wie Übergänge gesichert sind und welche Regeln dort gelten. Es ist die Grundlage für Zutrittskontrolle, Besucherregelung, Videoüberwachung und bauliche Maßnahmen.
Wir erstellen Konzept und Anforderungen: welche Zonen, welche Schutzklassen, welche Funktionen, welche Nachweise. Planung und Installation übernehmen Fachplaner und Errichter; wir formulieren die Vorgaben, prüfen Angebote gegen das Konzept und nehmen die Umsetzung ab. So bleibt die Sicherheitslogik beim Unternehmen und nicht beim Hersteller.
Für Unternehmen mit Serverräumen oder eigenem Rechenzentrum, mit Entwicklungs- und Fertigungsbereichen, in denen Geschäftsgeheimnisse entstehen, mit Verschlusssachen oder Geheimschutzbetreuung, für KRITIS-Betreiber und für alle, deren Kunden in Audits nach Zutrittsregelungen und Besuchermanagement fragen.
Zutrittskontrolle ist eine klassische technisch-organisatorische Maßnahme nach Artikel 32 DSGVO. Zugleich sind Zutrittsprotokolle und Videoüberwachung selbst datenschutzrelevant und brauchen Rechtsgrundlage, Löschkonzept und oft eine Datenschutz-Folgenabschätzung. Wir denken beides zusammen, auf Wunsch gemeinsam mit unserem externen Datenschutzbeauftragten.
Wir ordnen ein, wo physische Sicherung Ihr Sicherheitskonzept ergänzt, was Auditoren und Auftraggeber konkret erwarten und wie sie sich mit Ihrer Informationssicherheit verzahnt.
Verwandte Leistungen: BSI IT-Grundschutz, Defense & sicherheitskritische Projekte, BCM & Resilienz