BSI IT-Grundschutz Beratung: vom Informationsverbund zum prüffähigen Sicherheitskonzept.

Dort, wo Standardplattformen aufhören: nationale Anforderungen, BSI-Methodik und Sicherheitskonzepte, die vor Behörden, Auditoren und Auftraggebern bestehen.

IT-Grundschutz ist die Methodik der Wahl, wenn Behörden, KRITIS-Betreiber, öffentliche Auftraggeber oder das Defense-Umfeld Nachweise verlangen. Cognic begleitet Sie als zertifizierter IT-Grundschutz-Praktiker entlang der BSI-Standards 200-1 bis 200-4 – von der Strukturanalyse bis zum Sicherheitskonzept und zur Zertifizierung „ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz“.

Das Wesentliche.

Cognic kennt die Grenzen von Standard-Automation – und unterstützt dort, wo BSI-Logik und nationale Anforderungen besondere Erfahrung brauchen. Referenzen aus Defense und KRITIS nennen wir aus Gründen der Vertraulichkeit nicht öffentlich.

Für wen
Behörden und öffentliche Einrichtungen, denen IT-Grundschutz vorgegeben ist; Auftragnehmer der öffentlichen Hand und Defense-Unternehmen, von denen Ausschreibungen ein Sicherheitskonzept nach Grundschutz oder ein BSI-Zertifikat verlangen; KRITIS-Betreiber mit Nachweispflicht gegenüber dem BSI.
Was wir liefern
  • Vorgehensweise: Basis, Kern oder Standard
  • Strukturanalyse des Informationsverbunds
  • Schutzbedarfsfeststellung mit Vererbung
  • Modellierung nach Kompendium
  • IT-Grundschutz-Check
  • Risikoanalyse nach BSI-Standard 200-3
  • Sicherheitskonzept und Maßnahmenplan
  • Referenzdokumente und Auditbegleitung
Ergebnis
Ein prüffähiges Sicherheitskonzept mit Strukturanalyse, Schutzbedarf, Modellierung, Grundschutz-Check und Maßnahmenplan – inklusive der Referenzdokumente A.0 bis A.6 für die Zertifizierung auf Basis von IT-Grundschutz. Gepflegt im Projekt oder laufend durch uns als externer ISB.

So entsteht das Sicherheitskonzept.

  1. Einordnung

    Zwei Wochen, Festpreis: Informationsverbund abgrenzen, Vorgehensweise und Zertifizierungsziel festlegen, vorhandene Dokumentation sichten.

  2. Analyse und Konzept

    Strukturanalyse, Schutzbedarfsfeststellung und Modellierung in Workshops mit IT und Fachbereichen; dann IT-Grundschutz-Check, Risikoanalyse, Maßnahmenplan und Sicherheitskonzept.

  3. Umsetzung und Prüfung

    Begleitung der Maßnahmenumsetzung, interne Prüfung, Vorbereitung und Begleitung von Audit oder BSI-Zertifizierung, Nacharbeit bis zur Freigabe.

Grundschutz++: Was sich ändert.

Das BSI löst das IT-Grundschutz-Kompendium durch Grundschutz++ ab. Die neue Methodik ist vollständig prozessorientiert: Ausgangspunkt sind Geschäftsprozesse und die darin verarbeiteten Informationen, nicht mehr der Baustein. Jede Sicherheitsanforderung liegt als maschinenlesbare Regel im Anwenderkatalog der Stand-der-Technik-Bibliothek vor – auswertbar durch Werkzeuge und damit automatisierbar. Die Checklisten des „Wegs in die Basis-Absicherung“ (WiBA) gehen in Grundschutz++ auf.

Der Zeitplan des BSI: Pilotphase April bis August 2026, Veröffentlichung der Methodik am 27. Oktober 2026 zur it-sa, neue Schulungskonzepte Ende November 2026. Ab 1. Januar 2027 ist Grundschutz++ zertifizierbar – als „ISO 27001 auf Basis von Grundschutz++“; 2027 läuft die Early-Adopter-Phase. Der klassische IT-Grundschutz bleibt bis zum 30. November 2031 zertifizierbar.

Für Sie heißt das: Laufende Vorhaben und bestehende Zertifikate nach Kompendium behalten ihre Gültigkeit, es gibt keinen Zwang zur sofortigen Migration. Neue Sicherheitskonzepte legen wir ab sofort so an, dass der Wechsel leichtfällt – mit prozess- und assetorientierter Strukturanalyse und Nachweisen, die sich in eine Compliance-Plattform überführen lassen. Für Vorhaben mit Zertifizierungsziel ab 2027 prüfen wir gemeinsam, ob der direkte Einstieg in Grundschutz++ der kürzere Weg ist.

Häufige Fragen zu IT-Grundschutz.

FAQ
Was ist der Unterschied zwischen BSI IT-Grundschutz und ISO 27001?+

ISO 27001 ist eine internationale Norm, die vorgibt, was ein ISMS leisten muss, aber offen lässt, wie. IT-Grundschutz ist die deutsche Methodik des BSI, die das Wie konkret beschreibt: mit den BSI-Standards 200-1 bis 200-4 und dem IT-Grundschutz-Kompendium, das für jeden Baustein konkrete Anforderungen vorgibt. Ein Zertifikat „ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz“ vereint beides und wird vom BSI vergeben; Behörden und viele öffentliche Auftraggeber verlangen genau dieses.

Basis-, Standard- oder Kern-Absicherung: Welche Vorgehensweise passt?+

Die Basis-Absicherung setzt zuerst die grundlegenden Anforderungen in der Breite um und eignet sich für den Einstieg. Die Kern-Absicherung konzentriert sich auf wenige besonders schützenswerte Prozesse und Systeme. Die Standard-Absicherung ist das vollständige Vorgehen und Voraussetzung für die Zertifizierung. Welche passt, hängt von Schutzbedarf, Zeithorizont und Zertifizierungsziel ab.

Für wen ist IT-Grundschutz verpflichtend?+

Für die Bundesverwaltung über den UP Bund, für viele Landesbehörden und Kommunen über Landesvorgaben, und mittelbar für deren Dienstleister und Auftragnehmer, wenn Ausschreibungen ein Sicherheitskonzept nach IT-Grundschutz oder ein BSI-Zertifikat fordern. Betreiber kritischer Anlagen können ihre Nachweispflicht nach BSIG über IT-Grundschutz erfüllen. Im Defense-Umfeld ist die Methodik Standard.

Was ist Grundschutz++ und ab wann gilt es?+

Grundschutz++ ist die Nachfolge des IT-Grundschutz-Kompendiums: eine prozessorientierte Methodik mit maschinenlesbaren Anforderungen in der Stand-der-Technik-Bibliothek des BSI. Die Methodik wird am 27. Oktober 2026 veröffentlicht; ab 1. Januar 2027 kann eine Zertifizierung „ISO 27001 auf Basis von Grundschutz++“ beantragt werden. Der klassische IT-Grundschutz bleibt bis zum 30. November 2031 zertifizierbar, bestehende Zertifikate und Sicherheitskonzepte gelten weiter.

Kann man IT-Grundschutz mit einer Compliance-Plattform umsetzen?+

Nur eingeschränkt. Plattformen wie Vanta bilden ISO 27001, SOC 2 oder TISAX gut ab, aber nicht die Bausteinlogik, Modellierung und Schutzbedarfsvererbung des Grundschutzes. Für IT-Grundschutz-Check und Sicherheitskonzept arbeiten wir deshalb mit eigener Methodik und Grundschutz-tauglichen Werkzeugen; die Plattform kann daneben für die internationalen Rahmenwerke laufen.

Wie lange dauert ein Sicherheitskonzept nach IT-Grundschutz?+

Für einen überschaubaren Informationsverbund dauern Strukturanalyse, Schutzbedarfsfeststellung, Modellierung und IT-Grundschutz-Check typischerweise drei bis sechs Monate; die Umsetzung der Maßnahmen und die Audit-Vorbereitung kommen hinzu. Entscheidend sind Größe des Verbunds, vorhandene Dokumentation und Verfügbarkeit der Verantwortlichen.

Begleitet Cognic auch die Zertifizierung durch das BSI?+

Ja. Wir bereiten die Referenzdokumente A.0 bis A.6 vor, führen die interne Prüfung durch, begleiten das Audit durch den vom BSI zertifizierten Auditor und unterstützen bei der Nacharbeit. Das Zertifikat selbst vergibt das BSI auf Basis des Auditberichts.

IT-Grundschutz Einordnungsgespräch.

Wir klären, welche Vorgehensweise zu Ihrem Informationsverbund passt, was Auftraggeber oder Aufsicht konkret verlangen und wie der Weg zum Sicherheitskonzept aussieht – kompakt und unverbindlich.

Verwandte Leistungen: Defense & sicherheitskritische Projekte, Physische Sicherung, ISMS & ISO 27001