Dort, wo Standardplattformen aufhören: nationale Anforderungen, BSI-Methodik und Sicherheitskonzepte, die vor Behörden, Auditoren und Auftraggebern bestehen.
IT-Grundschutz ist die Methodik der Wahl, wenn Behörden, KRITIS-Betreiber, öffentliche Auftraggeber oder das Defense-Umfeld Nachweise verlangen. Cognic begleitet Sie als zertifizierter IT-Grundschutz-Praktiker entlang der BSI-Standards 200-1 bis 200-4 – von der Strukturanalyse bis zum Sicherheitskonzept und zur Zertifizierung „ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz“.
Cognic kennt die Grenzen von Standard-Automation – und unterstützt dort, wo BSI-Logik und nationale Anforderungen besondere Erfahrung brauchen. Referenzen aus Defense und KRITIS nennen wir aus Gründen der Vertraulichkeit nicht öffentlich.
Zwei Wochen, Festpreis: Informationsverbund abgrenzen, Vorgehensweise und Zertifizierungsziel festlegen, vorhandene Dokumentation sichten.
Strukturanalyse, Schutzbedarfsfeststellung und Modellierung in Workshops mit IT und Fachbereichen; dann IT-Grundschutz-Check, Risikoanalyse, Maßnahmenplan und Sicherheitskonzept.
Begleitung der Maßnahmenumsetzung, interne Prüfung, Vorbereitung und Begleitung von Audit oder BSI-Zertifizierung, Nacharbeit bis zur Freigabe.
Das BSI löst das IT-Grundschutz-Kompendium durch Grundschutz++ ab. Die neue Methodik ist vollständig prozessorientiert: Ausgangspunkt sind Geschäftsprozesse und die darin verarbeiteten Informationen, nicht mehr der Baustein. Jede Sicherheitsanforderung liegt als maschinenlesbare Regel im Anwenderkatalog der Stand-der-Technik-Bibliothek vor – auswertbar durch Werkzeuge und damit automatisierbar. Die Checklisten des „Wegs in die Basis-Absicherung“ (WiBA) gehen in Grundschutz++ auf.
Der Zeitplan des BSI: Pilotphase April bis August 2026, Veröffentlichung der Methodik am 27. Oktober 2026 zur it-sa, neue Schulungskonzepte Ende November 2026. Ab 1. Januar 2027 ist Grundschutz++ zertifizierbar – als „ISO 27001 auf Basis von Grundschutz++“; 2027 läuft die Early-Adopter-Phase. Der klassische IT-Grundschutz bleibt bis zum 30. November 2031 zertifizierbar.
Für Sie heißt das: Laufende Vorhaben und bestehende Zertifikate nach Kompendium behalten ihre Gültigkeit, es gibt keinen Zwang zur sofortigen Migration. Neue Sicherheitskonzepte legen wir ab sofort so an, dass der Wechsel leichtfällt – mit prozess- und assetorientierter Strukturanalyse und Nachweisen, die sich in eine Compliance-Plattform überführen lassen. Für Vorhaben mit Zertifizierungsziel ab 2027 prüfen wir gemeinsam, ob der direkte Einstieg in Grundschutz++ der kürzere Weg ist.
ISO 27001 ist eine internationale Norm, die vorgibt, was ein ISMS leisten muss, aber offen lässt, wie. IT-Grundschutz ist die deutsche Methodik des BSI, die das Wie konkret beschreibt: mit den BSI-Standards 200-1 bis 200-4 und dem IT-Grundschutz-Kompendium, das für jeden Baustein konkrete Anforderungen vorgibt. Ein Zertifikat „ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz“ vereint beides und wird vom BSI vergeben; Behörden und viele öffentliche Auftraggeber verlangen genau dieses.
Die Basis-Absicherung setzt zuerst die grundlegenden Anforderungen in der Breite um und eignet sich für den Einstieg. Die Kern-Absicherung konzentriert sich auf wenige besonders schützenswerte Prozesse und Systeme. Die Standard-Absicherung ist das vollständige Vorgehen und Voraussetzung für die Zertifizierung. Welche passt, hängt von Schutzbedarf, Zeithorizont und Zertifizierungsziel ab.
Für die Bundesverwaltung über den UP Bund, für viele Landesbehörden und Kommunen über Landesvorgaben, und mittelbar für deren Dienstleister und Auftragnehmer, wenn Ausschreibungen ein Sicherheitskonzept nach IT-Grundschutz oder ein BSI-Zertifikat fordern. Betreiber kritischer Anlagen können ihre Nachweispflicht nach BSIG über IT-Grundschutz erfüllen. Im Defense-Umfeld ist die Methodik Standard.
Grundschutz++ ist die Nachfolge des IT-Grundschutz-Kompendiums: eine prozessorientierte Methodik mit maschinenlesbaren Anforderungen in der Stand-der-Technik-Bibliothek des BSI. Die Methodik wird am 27. Oktober 2026 veröffentlicht; ab 1. Januar 2027 kann eine Zertifizierung „ISO 27001 auf Basis von Grundschutz++“ beantragt werden. Der klassische IT-Grundschutz bleibt bis zum 30. November 2031 zertifizierbar, bestehende Zertifikate und Sicherheitskonzepte gelten weiter.
Nur eingeschränkt. Plattformen wie Vanta bilden ISO 27001, SOC 2 oder TISAX gut ab, aber nicht die Bausteinlogik, Modellierung und Schutzbedarfsvererbung des Grundschutzes. Für IT-Grundschutz-Check und Sicherheitskonzept arbeiten wir deshalb mit eigener Methodik und Grundschutz-tauglichen Werkzeugen; die Plattform kann daneben für die internationalen Rahmenwerke laufen.
Für einen überschaubaren Informationsverbund dauern Strukturanalyse, Schutzbedarfsfeststellung, Modellierung und IT-Grundschutz-Check typischerweise drei bis sechs Monate; die Umsetzung der Maßnahmen und die Audit-Vorbereitung kommen hinzu. Entscheidend sind Größe des Verbunds, vorhandene Dokumentation und Verfügbarkeit der Verantwortlichen.
Ja. Wir bereiten die Referenzdokumente A.0 bis A.6 vor, führen die interne Prüfung durch, begleiten das Audit durch den vom BSI zertifizierten Auditor und unterstützen bei der Nacharbeit. Das Zertifikat selbst vergibt das BSI auf Basis des Auditberichts.
Wir klären, welche Vorgehensweise zu Ihrem Informationsverbund passt, was Auftraggeber oder Aufsicht konkret verlangen und wie der Weg zum Sicherheitskonzept aussieht – kompakt und unverbindlich.
Verwandte Leistungen: Defense & sicherheitskritische Projekte, Physische Sicherung, ISMS & ISO 27001